Donnerstag, 29. September 2011

Biker Innenansicht




Der Fahrrad Wohnwagen

Eine weitere Fahrzeugstudie der Dethleffs Lehrwerkstatt ist der "Biker" - ein Wohnwagen, der von einem Fahrrad gezogen werden kann.

Der Biker ist mit seinen 80 kg so leicht , dass er durchaus auch von einem Fahrrad gezogen werden kann. Mit dem "Biker" kann gehalten und übernachtet werden, wo immer es gefällt. Er bietet Schutz vor Regen, Kälte, Wind oder Gewitter. 

Dethleffs Biker
 Trotz seiner Innenlänge von 2,40 m, einer Innenhöhe von 1,45 m und einer Breite von 1,1 m bietet der Kleine großen Komfort, sagt Dethleffs. Ausgerüstet mit einer Klappcouch, die ausgezogen eine Liegefläche für zwei Personen bietet, einem Klapptisch, der beim Schlafen nicht im Weg ist, und einer kleinen Küchenzeile mit Gaskocher und Waschschüssel ist das Wesentliche an Bord. Auf Wunsch ließe sich sogar ein Mini-Kühlschrank unterbringen. Der Aufbau ist komplett holzfrei.

Update 6. Februar 2012:
Dieser Bericht über den "Biker" wird oft aufgerufen, es scheint einiges Interesse an einem Fahrradanhänger zu geben. Leider wird dieser Fahrrad-Wohnwagen, der bereits 2010 auf dem Caravansalon Düsseldorf vorgestellt wurde, nicht in Serie gehen, das ergab eine aktuelle Anfrage bei Dethleffs. Die Gründe dafür liegen am geringen Gewicht, welches nur durch eine konsequente Leichtbauweise zu erreichen ist. Die wiederum geht auf Kosten der Stabilität, so dass damit keine Straßenzulassung zu bekommen wäre. Insgesamt würden die Entwicklungskosten und damit auch der Endpreis zu hoch werden.

Wirklich schade, dass viele gute neue Ideen und Innovationen nicht umgesetzt werden (können). Dafür gibt es zahlreiche Beispiele. Es lässt sich natürlich darüber streiten, was für Vor- und Nachteile Verbote und schwierige Zulassungsbedingungen haben, aber eins ist relativ sicher: In sehr vielen anderen Ländern dürfte es kaum ein Problem sein, mit so einem Gefährt auf Reisen zu gehen.

Innenansicht:


Fotos: Dethleffs 

Update 04.10.2015:
Wide Path Camper - Der Fahrrad-Wohnwagen aus Dänemark
http://www.kleinewohnwagen.de/2015/10/wide-path-camper.html








Update 11.09.2015:
Flyer - Fahrrad und eBike Wohnwagen
www.kleinewohnwagen.de/2015/09/flyer-fahrrad-wohnwagen.html


Freitag, 23. September 2011

Suisse Caravan Salon 2011

Unter exzellenten Vorzeichen startet am 27. Oktober der Suisse Caravan Salon 2011 in Bern: Immer mehr Schweizer begeistern sich für Caravaning. Die Veranstalter der grössten nationalen Messe für Camping und Caravaning sehen darum einer erfolgreichen 44. Durchführung entgegen.


Ferien im Wohnmobil sind begehrt wie nie zuvor. Zu diesem Schluss kommt caravaningsuisse, der Schweizer Caravangewerbe-Verband auf Grund der neusten Zulassungszahlen von Wohnmobilen und Caravans. «Bis Ende Juli 2011 wurden praktisch gleich viele Wohnmobile zum Strassenverkehr zugelassen wie im ganzen Jahr 2010», sagt Christoph Hostettler, Präsident von caravaningsuisse. Das ergibt gegenüber den ersten sieben Monaten des letzten Jahres ein sattes Plus von 27,9 Prozent. Dagegen erscheint das Plus bei den Caravans mit 8,3 Prozent relativ gering zu sein. Gegenüber dem Jahr 2009 ist es aber auch bei den Caravans immer noch ein stattlicher Zuwachs von 29 Prozent. Da auch die Nachfrage nach Mietwohnmobilen 2011 weiter gestiegen ist, geht der Verband davon aus, dass auch künftig das Interesse an Wohnmobilen und Caravans  wachsen wird.

Concorde Credo Emotion
Von diesem nach wie vor wachsenden Interesse an Caravaning hofft auch der Suisse Caravan Salon, der vom 27. bis 31. Oktober 2011 in Bern stattfindet, zu profitieren. «Wir konnten im Vorjahr – notabene* während einer Umbauphase – einen absoluten Besucherrekord verzeichnen. Da wir den Suisse Caravan Salon nun erstmals in den neuen Messehallen durchführen, erwarten wir daran anknüpfen zu können», ist Andrea Kerschbaum, Messeleiterin des Suisse Caravan Salons überzeugt. Dies um so mehr, als dass auch die Aussteller positive Signale aussenden. Das nochmals gestiegene Interesse der Aussteller am Suisse Caravan Salon erstreckt sich von Herstellern von Wohnmobilen und Caravans, über Anbieter von Campingzubehör bis zu Campingplätzen und Campingregionen. So wird die Vielfalt der von den rund 260 Ausstellern gezeigten Produkte noch grösser und reicht vom einfachen Dachzelt für den Personenwagen über praktische Familienwohnwagen, kompakte Wohnmobile, saharataugliche Expeditionsmobile bis zum Luxuswohnmobil.

Azalai
Suisse Caravan Salon – 44. Messe für Camping und Caravaning – 27. bis 31. Oktober 2011 in Bern
www.suissecaravansalon.ch 

Ort:      
BERNEXPO AG
Mingerstrasse 6
3000 Bern 22




Öffnungszeiten:       
Donnerstag-Montag 9.30 Uhr - 18.00 Uhr,
Freitag bis 20.00 Uhr (ab 18.00 Uhr freier Eintritt)

Eintrittspreise:  
Tageskarten kosten für Erwachsene CHF 15.-, ermäßigt CHF 10.-.
Für Kinder bis 16 Jahre in Begleitung von Erwachsenen ist der Eintritt frei.

Fotos: Suisse Caravan Salon

* "Notabene" ist übrigens eine lateinische (und italienische) Floskel, die mit "wohlgemerkt" übersetzt werden kann. (Ich hätte es nicht gewusst)

Dienstag, 13. September 2011

Caravan Designstudie "De Markies"

Die interessante Caravan Idee "De Markies" kommt von Böhtlingk architectuur aus den Niederlanden.


Die Idee ist schon etwas älter, "De Markies" (Die Markise) wurde bereits 1985 im Rahmen des "Temporay Living" (Wohnen auf Zeit)  als Mobilheim konzipiert. Während dieser aufklappbare Caravan auf der Straße nur 2 x 4,50 Meter misst, kann der Markies in wenigen Sekunden auf seine 3-fache Größe entfaltet werden. 1986 gewann diese Studie auch den Publikumspreis des "Rotterdam Design Prize".


Die Wohnfläche ist in drei Zonen untergeteilt. In der Mitte befinden sich Küche, Essbereich und WC. Auf einer Seite bietet die Designstudie das Wohnzimmer unter einer transparenten Kuppel oder wahlweise bei schönem Wetter eine offene Terrasse, auf der anderen Seite befindet sich das Schlafzimmer, dass in kleinere Einheiten aufgeteilt werden kann, unter einer undurchsichtigen Plane. Die Inneneinrichtung lässt sich flexibel gestalten und bietet alles was man braucht: Schränke, Betten, Bänke, Kühlschrank, Herd und Dusche/WC.


Nur selten schaffen es interessante Designstudien bis zur Serienproduktion . Ideen gibt es anscheinend viele, aber leider klappt die Umsetzung dann meistens nicht. Die Campingplätze würden doch mit vielen unterschiedlichen Modellen viel "bunter" aussehen.



Text: KB
Fotos: Roos Aldershoff/Böhtlingk architectuur

Freitag, 9. September 2011

"Mobil in Deutschland e.V." - der neue Automobilclub

Seit Anfang des Jahres gibt es in Deutschland einen neuen Automobilclub:
Mobil in Deutschland e.V.
ist der erste Online-Automobilclub in Deutschland.


mobil.org - Mobil in Deutschland e.V.


Den Verein gibt es bereits seit 20 Jahren als Interessenverband, nun bietet
Mobil in Deutschland e.V.
ein vollwertiges Paket und schnelle Hilfe für alle Mitglieder an. Der Preis für die Basis-Mitgliedschaft für Autofahrer, Passagiere und Reisende liegt bei nur 24 Euro im Jahr und damit deutlich unter denen der großen bekannten Automobilclubs in Deutschland. Die Premium-Mitgliedschaft für 54 Euro im Jahr umfasst die Leistungen weltweit, für eine weiterreichende Partner-Mitgliedschaft werden 66 Euro im Jahr fällig.

Die günstigen Preise werden hauptsächlich durch die Online-Abwicklung erreicht, durch die eine schlanke Verwaltung möglich ist. Als Partner stehen die D.A.S. und der ERGO Sicherheitsbrief zur Seite, Pannenhilfe leistet die Firma Assistance Partner mit ihren 1700 Einsatzfahrzeugen.

Weitere Partner von Mobil in Deutschland e.V., z.B. für Vorteilsangebote, sind Tuifly.com und FriendChips, Leonardo Hotels und Europcar.

Hier geht's zu unserer aktualisierten Übersicht mit Preisvergleich aller wichtigen Automobilclubs in Deutschland:

Dienstag, 6. September 2011

1 Monat FLAG counter

Seit genau einem Monat läuft am Seitenrand dieses Blogs das kostenlose Tool "FLAG counter", welches die Besucher der Seite, geordnet nach Ländern, anzeigt. Zum Überblick über alle Besucher-Länder haben wir hier die passende Karte, die aber auch über einen Klick auf das Flaggen-Kästchen angezeigt werden kann. Von den Britischen Jungferninseln bis Australien, von Island bis Südafrika, die Besucher der letzten 30 Tage kommen aus 46 verschiedenen Ländern, eine tolle Sache!

Camper-Stuebchen Besucher vom 6.8. - 5.9.2011 ( Zum Vergrößern bitte klicken)

Vielen Dank und viele liebe Grüße an unsere Besucher!

Montag, 5. September 2011

Land Rover Defender Studie DC100

Der Defender gehört zu den ersten Geländewagen überhaupt. Nach 67 Jahren soll nun auf der Frankfurter Automobil-Ausstellung (13.-25.9.2011) eine Defender-Studie von Land Rover präsentiert werden. Ein Nachfolger des aktuellen Modells ist allerdings erst für 2015 geplant.

Defender Studie DC100

Die Studie DC100 ist eine moderne Interpretation des legendären Geländewagens,soll aber noch keinen seriennahen Ausblick auf die künftige Modellgeneration geben. Da die EU ab 2015 strenge Anforderungen an den Fußgängerschutz einführt, musste die gesamte Konstruktion neu überdacht werden. Bei der Entwicklung des Defender-Nachfolgers will Land Rover eng mit derzeitigen und künftigen Kunden zusammenarbeiten.


Foto: Auto-Medienportal.Net

Freitag, 2. September 2011

Warum Camping?

Ja, warum eigentlich?

Es gibt soviel Gründe, obwohl sich meine Art des Campings doch sehr verändert hat. Als Junger Mensch waren es natürlich finanzielle Gründe, andere Urlaubsarten wären gar nicht möglich gewesen. Auf Campingplätzen war meistens der Bär los und man hat immer andere reiselustige Leute aus allen möglichen Ländern getroffen, mit denen man viel Spaß und interessante Gespräche hatte. Ob mit dem Fahrrad nach Dänemark oder mit dem Zug nach Portugal, die eigentliche Reise war dabei schon ein wichtiger Teil des gesamten Urlaubs. Damals habe ich allerdings Wohnwagen keines Blickes gewürdigt und bis vor wenigen Jahren habe ich an einen Wohnwagen nicht einen Gedanken verloren. Aber ich schweife wohl ab, das ist noch eine andere Geschichte ;-)

Nach einer Umfrage sind die Hauptgründe für das Camping die örtliche und zeitliche Flexibilität zusammen mit einem günstigem Urlaub. Ich kann da nur sehr bedingt zustimmen, vielleicht gilt dies wirklich eher für Camping mit dem Zelt - denn mit Wohnwagen oder Reisemobil ist das Ganze nicht (mehr) so günstig, wie es mal war.



 Unsere ganz persönlichen Gründe für das Camping:

  • Das eigene Bett dabei
Man erlebt keine bösen Überraschungen, wie z.B. dreckige Betten oder zu harte/weiche Matratzen.
  • Ungezwungen Atmosphäre
Auf einem Campingplatz kann man rumlaufen, wie man möchte. Es gibt keine Kleiderordnung und keine Stylingpflicht. Man muss sich auch nicht an besondere Essenszeiten halten.
  • Einen schönen Platz direkt vor der Tür
Einfach die Tür öffnen und die Aussicht genießen - herrlich!
  • Nahe an der Natur und viel an der frischen Luft
Draußen frühstücken, in den Himmel und in die Bäume schauen. Auch ohne große Unternehmungen oder Ausflüge ist man dabei immer sehr viel an der frischen Luft.

  • Nette Leute
Auf Campingplätzen kommt man schnell zu einem netten Plausch mit den Nachbarn, Gesprächsthemen hat man immer ;-) Falls man Hilfe bei der An- oder Abreise braucht ist das nie ein Problem.

  • Für Kinder ideal - und mit Kindern ideal
Kinder jeden Alters lernen beim Camping sehr schnell andere Kinder kennen und finden überall gute Spielmöglichkeiten. Auch mit Kleinkindern müssen Eltern nicht auf dem Zimmer bleiben, wenn vielleicht mal ein Mittagsschlaf nötig ist, sondern können trotzdem in gemütlicher Runde draußen sitzen.