Dienstag, 26. Juni 2012

Camping am Gardasee

Europa ist ein sehr schöner und vielseitiger Kontinent; nicht nur kulturell. Das Verreisen kann deshalb innerhalb Europa sehr aufregend und sogar preisgünstig sein. Auch für Camper hat dieser Erdteil einiges zu bieten.

Da in Deutschland das Wetter leider nicht allzu verlässlich ist, ist das Reisen in südlichere Orte keine verkehrte Entscheidung. Am besten bietet sich dafür der Gardasee an. Der Gardasee zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen und das mit Recht. Mit knapp 160 km Umfang ist er der größte See Italiens und liegt zwischen Mailand und Venedig im Norden des Landes. Seine atemberaubende Schönheit bietet ideale Bedingungen für die besten Urlaubsfotos.

Gardasee bei Dämmerung

Rund um den See sind zahlreiche Campingplätze angelegt, die abwechslungsreiche Kulissen bieten. Im Norden zum Beispiel sind Campingplätze durch die Nähe zu den Bergen weniger weitläufig. Ideal für Camper, die Natur und Berge lieben und auf Ruhe im Urlaub Wert legen. Hier kann man sich zusätzlich dem Wandern oder dem Klettern widmen.

Je weiter südlich Campingplätze aufgesucht werden, desto häufiger werden diese. Das Land wird zusätzlich flacher und Strände sind deutlich besser ausgestattet. Die Wassertemperaturen erreichen hier im Sommer satte 27 Grad. Perfekte Badebedingungen für die ganze Familie also. Und wem das nicht genug ist, der kann auch am Swimmingpool sonnen, den die meisten Campingplätze besitzen. Leichte Seewinde sorgen für eine angenehme Kühle und machen die italienische Hitze erträglich.

Für die Freizeitgestaltung wird am Gardasee auch einiges geboten. Viele Campingplatzbetreiber bieten ein besonderes Animationsprogramm für junge Besucher und garantieren somit einen angenehmen Familienurlaub. Darüber hinaus sind viele Sportliche Aktivitäten sehr präsent. Ob Mountainbikefahren, Segeln, Nordic Walking, Wasserski oder Surfen – es scheint als wäre am Gardasee nichts unmöglich.

Manche Campingplatzanlagen bieten auch Mobilheime und Bungalows für Besucher, die keinen eigenen Campervan besitzen. Dem Camping am Gardasee steht somit nichts im Wege. Überzeugen Sie sich selbst vom Zauber und der Campingtauglichkeit des Gardasees.

Weitere Informationen unter: www.gardasee-info.com

Insidertipps

1.    Zum Einkaufen eignet sich das La Barchessa Arte in Bardolino ganz gut. Das Gemisch aus Ausstellung, Geschäft und Restaurant zieht besonders junge Leute an und sorgt für ein nettes Einkaufserlebnis.
2.    Ein perfekter Ort zum Surfen und auch zum Segeln ist Torbole. Der Ort liegt im nördlichen Teil des Gardasees und ist dank der Seewinde eines der beliebtesten Surfspots Europas. Auch Segler lassen sich diese idealen Bedingungen nicht entgehen.
3.    Wer seinen Gaumen verwöhnen möchte, lässt es sich im L’Orangerie schmecken. Das Restaurant liegt in Sirmione und hat neben dem exzellenten Essen, auch noch einen wunderschönen Ausblick auf den Gardasee und die Gärten vorzuweisen. Der Gast wird hier sicherlich nicht enttäuscht.
4.    Eine wunderschöne Aussicht kann auch im Ort Albisano erlangt werden. Nachdem man die Terrasse der Kirche zu Fuß oder mit dem Auto erreicht hat, bietet sich einem ein wunderschöner Blick auf das Tal. Die Kirche liegt 2 km entfernt von dem Ort Torri.
5.    Selbst eine Burg ist am Gardasee zu finden. Die Rocca Scaligera ist eine Burg aus dem 13. Jahrhundert und befindet sich im Ort Sirmione. Wer einen weiteren atemberaubenden Blick auf den Gardasee werfen möchte, kann den 30 m hohen Turm besteigen.
6.    Campingfreunde und Romantiker können es sich im Camping Molino gemütlich machen. Dieser besondere Campingplatz liegt in San Felice del Benaco und verfügt über eine sehr gute Ausstattung. Die Umgebung sorgt für die erwünschte Romantik. Mühlen, Gärten, Panoramas, jahrhundertealte Bäume und vieles mehr sind für diesen Flair verantwortlich.
7.    Sehr leckeres Eis und vielleicht sogar das leckerste vom Gardasee ist im „Gelateria Cento Per Cento“ zu bekommen, welches direkt im Zentrum von Malcesine liegt. Das hausgemachte Eis kann vor dem Schloss genossen werden. Allerdings ist der steile Weg zum Schloss das kleine Hindernis, das erst überwindet werden muss.

Wir bedanken uns bei Jasmin Layer für Ihren Gastartikel!

Donnerstag, 21. Juni 2012

Wichtige Regeln für Camper im Ausland

Frankreich, Italien, Kroatien und Dänemark zählen zu den beliebtesten Urlaubszielen bei deutschen Campern. So unterschiedlich die jeweiligen Nationen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Verkehrsregeln. Wer sich mit einem Caravan zum Beispiel auf den Weg nach Kroatien macht, ist verpflichtet, zwei Warndreiecke mitzuführen.

Auch in Frankreich gilt sowohl für Caravans als auch für Reisemobile eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Nach Angaben von Intercaravaning, Europas größte Fachhandelskette für Caravaning, dürfen Reisemobile und Caravans bis 3,5 Tonnen auf französischen Landstraßen 90 km/h und auf der Autobahn 130 km/h fahren. Liegt das Gewicht des Mobils oder des Gespanns über 3,5 t sind auf Landstraßen nur 80 km/h und auf Autobahnen 110 km/h erlaubt. Auf dreispurigen Straßen dürfen Gespanne über 3,5 t oder einer Länge von über sieben Metern nur die beiden rechten Fahrstreifen nutzen.

Gespannfahrer, die bei einer Geschwindigkeit von über 100 km/h einen Unfall verursachen, müssen damit rechnen, dass die Versicherungsleistung beschränkt wird. Bei Niederschlag und für Fahranfänger, die ihren Führerschein weniger als drei Jahre haben, gilt grundsätzlich eine Begrenzung von 80 km/h auf Landstraßen sowie von 110 km/h auf Autobahnen. Zudem besteht dann eine Lichtpflicht. Auch in Galerien und Tunneln geht nichts ohne Licht.

In Frankreich müssen Fahrzeugführer zudem ab de, 1. Juli 2012 einen Einweg-Alkoholtester mitführen. Die Testgeräte gibt es ab zwei Euro zum Beispiel an Tankstellen. Am besten man kauft sie direkt nach Grenzübertritt.

In Italien gilt unabhängig von Wetter und Tageszeit immer Lichtpflicht. Jedoch reicht das Einschalten von Tagfahrlicht, über das mittlerweile zahlreiche neue Reisemobile und Pkw verfügen. Eine Warnweste ist ebenfalls vorgeschrieben. Ladungen wie beispielsweise Fahrradträger müssen mit einer 50 x 50 cm rot-weiß schraffierten und reflektierenden Warntafel versehen werden. Innerorts sind für alle Fahrzeuge maximal 50 km/h erlaubt. Gespannfahrer dürfen außerorts bis zu 80 km/h schnell sein. Bei Reisemobilen bis 3,5 t sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen einerseits vom Gewicht und andererseits vom Alter des Führerscheins abhängig. Das bedeutet außerhalb von Ortschaften 90 km/h bis maximal 110 km/h auf Schnellstraßen. Ist der Führerschein jünger als drei Jahre oder fällt Regen oder Schnee gilt ein grundsätzliches Limit von 90 km/h. Auf der Autobahn gilt ähnliches. Hier sind 130 km/h erlaubt, es sei denn es fällt ebenfalls Niederschlag oder der Fahrer besitzt seine Fahrerlaubnis weniger als drei Jahre. In diesen Fällen beträgt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 110 km/h beziehungsweise 100 km/h. Wichtig bei einer Panne: Privates Abschleppen ist überall in Italien verboten. Alkohol hinterm Steuer wird in Italien besonders hart bestraft. Wird ein Fahrer mit 1,5 Promille erwischt und ist er Besitzer des Fahrzeugs, wird dieses enteignet. Intercaravaning erinnert auch daran, dass auf der Brennerautobahn Wohnwagengespanne nicht überholen dürfen.

Bei Überholmanövern in Kroatien muss, anders als in Deutschland, der Blinker immer aktiviert bleiben. Haltende Schulbusse dürfen jedoch generell nicht überholt werden. Sollte es zu einem Unfall kommen, sollte immer die Polizei gerufen werden, da es sonst bei der Ausreise an der Grenze Probleme geben kann. Fahrzeuge mit größeren Karosserieschäden dürfen nur mit polizeilicher Schadensbestätigung das Land verlassen. Im Zeitraum von Ende Oktober bis Ende März besteht in Kroatien tagsüber Lichtpflicht.

Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt auch in Kroatien für alle Fahrzeuge ein Tempolimit von 50 km/h. Caravans dürfen außerorts 80 km/h und auf Autobahnen 90 km/h schnell sein. Reisemobile dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften maximal 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h und auf Autobahnen bis zu 130 km/h.

Wie in Italien gibt es auch in Dänemark tagsüber eine Lichtpflicht. Fahrer von Wohnwagengespannen und Reisemobilen über 3,5 t müssen ein wenig Geduld mitbringen, denn außerorts liegt das Tempolimit bei 70 km/h und auf Autobahnen bei maximal 80 km/h. Ein wenig schneller dürfen Reisemobilsten mit Fahrzeugen bis zu 3,5 t unterwegs sein. Die Höchstgeschwindigkeit für die Landstraße lautet hier 80 km /h und für die Autobahn 130 km/h.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Intercaravaning
Text: Auto-Medienportal.Net(ampnet/jri)

Dienstag, 19. Juni 2012

Neues Luxusreisemobil von VARIOmobil


Auf dem Caravan Salon Düsseldorf vom 24.08.2012 - 02.09.2012 stellt die VARIOmobil Fahrzeugbau GmbH ihr neues Luxus-Wohnmobil vor.


VARIOmobil hat sich mit der Herstellung von individuellen Reisemobilen und Spezialfahrzeugen auf Basis von Mercedes Benz, MAN, VOLVO und Iveco einen Namen gemacht.


Das neue Traummobil VARIO Perfect 1200 PLATINUM bietet alles für den Luxusreisefan. Das 12 Meter lange Reisemobil hat drei hydraulisch ausfahrbare Erker und eine PKW-Garage für den BMW-Mini.


Die Basis des PLATINUMs bildet ein Omnibusfahrgestell mit einem drehmomentstarken Mittelmotor mit 420 PS, Vollluftfederung, Einzelradaufhängung und drei Achsen, zwei davon gelenkt. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 25 Tonnen kann so doch Einiges verstaut werden.


Für behagliches Wohnklima sorgt neben der selbsttragenden vollisolierten Kunststoffkarosserie eine integrierte Klimaanlagen und Warmwasserfußbodenheizung. Der Innenraum mit Hochglanz lackierten Fronten  ist mit Mahagoni Echtholz ausgestattet. Die Tankinhalte liegen bei 500 Liter Frischwasser, 400 Liter Abwasser und 300 Liter fürs WC.


Fotos: VARIOmobil

Donnerstag, 14. Juni 2012

Fiat Ducato ist das meistverkaufte Reisemobil

Mehr als 70 Prozent aller neu zugelassenen Reisemobile werden mittlerweile auf Fiat Ducato Fahrgestellen aufgebaut. In Deutschland wird jeder zweite verkaufte Ducato zu einem Reisemobil. Das liegt nicht nur an günstigen Preisen, sondern auch an anderen Faktoren. Der Erfolg des Nutzfahrzeugs in Deutschland ist auch ein Erfolg der Konzentration auf den Reisemobil-Markt. Seit Jahren schon hat sich Fiat auf die Bedürfnisse der Reisemobil-Hersteller eingelassen. Das sind in der Regel kleine bis mittelständische Betriebe, deren Marktmacht gegenüber den Basisfahrzeugherstellern nicht so groß ist, dass sie von denen Entwicklungsaufwand verlangen können.


Fiat hat das in Deutschland anders gehandhabt. Heute gibt es den Ducato mit dem Originalfahrgestell, auf das aufgebaut werden kann oder mit einem flachen Fahrgestell mit einer breiteren Hinterachse und Stabilisator oder nur als Kabine mit Vorderachse und Motor, an die ein fremdes Chassis angeschraubt werden kann oder auch ohne Kabine für den Bau von vollintegrierten Reisemobilen oder noch einige andere Varianten, zum Beispiel mit einem definierten Ausschnitt im Dach der Kabine für die teilintegrierten Reisemobile oder die mit einem Alkovenbaufbau.

Auch auf die Wünsche der Käufer eines Reisemobils hat sich Fiat eingestellt, nicht nur mit der Motorenauswahl bis hoch zu 180 PS, vergleichsweise niedrigen Verbrauchswerten und einem Sechs-Gang-Automatikgetriebe. Man hat auch das graue Nutzfahrzeug-Interieur der Kabine mit drei Versionen fürs Armaturenbrett aufgehübscht. Sogar Klavierlack ist heute möglich, und die Isringhausen-Drehsessel für Fahrer und Beifahrer mit je zwei Armlehnen werden heute auch schon bei Fiat montiert.

Soviel Zuwendung erleben die möglichen Basisfahrzeuge anderer Nutzfahrzeug-Anbieter nicht, obwohl der Markt inzwischen eine ansehnliche Größe erreicht hat. 2011 wurden in Europa 243 883 Reisemobile zugelassen. Das war ein Rekord, der dazu beitragen könnte, dass andere Basisfahrzeughersteller stärker als bisher an ihm teilhaben wollen.



Einen ganz besonderen Service bietet Fiat auf dem Campingplatz Cla´ Savio in Jesolo an der italienischen Adria. Von Juni bis September können alle Besitzer eines Reisemobils auf Basis des Fiat Ducato auf dem Campingplatz nahe Venedig ihr Basisfahrzeug kostenlos überprüfen lassen. Dazu hat Fiat einen Werkstattwagen und zwei Monteure in Jesolo stationiert. Für Gäste, die Venedig besuchen wollen, steht außerdem ein kleiner Shuttlebus aus dem Hause Fiat bereit. Ob, wo und wann dieses Servicepaket aus Werkstattwagen und Shuttlebus auch auf anderen Plätzen zu finden sein wird, weiß man bei Fiat Professional, der Transportersparte des Konzerns, noch nicht. Erst will man die Erfahrungen von Ca´Savio auswerten.

Fotos: Auto-Medienportal.Net
Text (Auszüge): Auto-Medienportal.Net (ampnet/Sm)

Freitag, 8. Juni 2012

VW auf der "Abenteuer & Allrad"

Als einziger Hersteller leichter Nutzfahrzeuge bietet Volkswagen jedes seiner Modelle mit Allradantrieb an. Auf Europas größter Allrad-Messe "Abenteuer & Allrad" in Bad Kissingen (7.-10.6.2012) stellt VW seine umfangreiche Modellpalette zusammen mit Auf- und Ausbauherstellern vor. Auf der 480 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche sind insgesamt zwölf Fahrzeuge zu sehen.

Volkswagen mit Allrad

Zusammen mit Seikel, Achleitner, Terracamper und Space Camper werden in Bad Kissingen Fahrzeuge für unterschiedlichste Zwecke gezeigt. Neben dem neuen Crafter 4Motion als Dakar-Version stehen ein Dakar-Amarok, der Rockton und auch zwei historische Fahrzeuge auf dem Stand. Darüber hinaus sind ein Reisemobil der Firma Bimobil auf Basis des Crafter 4Motion sowie auch ein Amarok SingleCab mit Absetzkabine von Tischer zu sehen.

Mittlerweile ist jedes fünfte in Europa verkaufte Modell von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) ein Allradler. Seit vier Jahren hat der VW Caddy 4Motion in seinem Segment eine Alleinstellung. Der Amarok hat das Pick-up-Segment neu belebt, und seit kurzem komplettiert der Crafter 4Motion mit Allradantrieb von Achleitner das Modellprogramm.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Text: Auto-Medienportal.Net(ampnet/jiri)

Donnerstag, 7. Juni 2012

Sichere Fahrt mit Caravan und Reisemobil

Vor der Fahrt in die Ferien sollten Zustand und Sicherheit des Fahrzeugs gründlich gecheckt werden, raten die Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung. Hilfestellung leistet hier der GTÜ-Caravaning-Ratgeber für den sicherheitsbewussten Autofahrer.

Technischen Zustand checken
Wurde das Reisemobil längere Zeit nicht gefahren, sollte grundsätzlich der technische Zustand insbesondere Batterien, Beleuchtung, Bremsen, Hupe und Betriebsflüssigkeiten sowie die Gültigkeit der Prüfplakette (Hauptuntersuchung) geprüft werden. Beim Reifenprofil sind gesetzlich 1,6 mm vorgeschrieben, empfohlen sind 4 mm. Diese werden bei moderater Fahrweise auch eher der Fall sein, weil die Reifen höchstens sechs Jahre alt werden dürfen (und zwar ab Produktionsdatum), egal wie neu sie noch wirken. Die nötigen Angaben finden sich auf den Reifen. Das Herstellungsdatum steht in der DOT-Nummer auf der Reifenflanke in den letzten vier Ziffern und ist so zu interpretieren: Das vorletzte Ziffernpaar steht für die Kalenderwoche, das letzte Ziffernpaar gibt das Jahr an.

Gesamtgewicht nicht überschreiten
Bei Caravans und Reisemobilen muss besonders auf mögliche Gewichtsprobleme geachtet werden. Vor allem darf man die zulässige Gesamtmasse nicht überschreiten, warnen die GTÜ-Experten. Ob von der zulässigen Gesamtmasse das Leergewicht oder praxisgerechter die so genannte „Masse im fahrbereiten Zustand“ abgezogen wird – die Differenz als verbleibender Spielraum für zusätzliche Ausstattung und persönliche Ausrüstung ist meist sehr dürftig und will gut geplant sein. Wenn jedoch gewichtsmäßig der Gürtel absolut nicht enger zu schnallen ist, bieten Hersteller und Händler verschiedene Möglichkeiten, um das zulässige Gesamtgewicht individuell zur Steigerung der Auflast zu erhöhen. Bei Einsatz von Dachgepäckträgern muss zudem die zulässige Dachlast im Auge behalten – und ggf. beim Hersteller in Erfahrung gebracht werden.

Achslast beachten
Beim Reisemobil muss auch die zulässige Achslast genau eingehalten werden – sprich maximale Vorder- und Hinterachsenbelastung. Die Werte sind oft direkt am Fahrzeug vermerkt oder vom Hersteller zu erfahren. Beim Caravangespann spielen gebremste und ungebremste Anhänger- sowie Stütz- und Hinterachslast des Zugfahrzeugs eine große Rolle. Achtung: Die Stützlast sollte im Hinblick auf größte Fahrstabilität möglichst maximal ausgeschöpft werden. Sie wirkt sich auf das Zugfahrzeuggewicht aus und ist beispielsweise mit einer Personenwaage auswiegbar (im GTÜ Caravaning-Ratgeber genau beschrieben).

Richtig beladen
Beim Beladen den ohnehin schon höher angesiedelten Schwerpunkt so tief wie möglich halten, indem man schwere Gegenstände in Bodennähe im Bereich der Achsen deponiert. Auf gleichmäßige Gewichtsverteilung auf der linken und rechten Seite achten. Idealerweise rutschfeste Unterlagen und Zurrseile zur Ladungssicherung und als Schutz vor unerwünschtem Pendeln oder gar Wegbrechen des Fahrzeugs verwenden. Keinesfalls sollte man im Heck schwer beladen, weil dadurch bei frontgetriebenen Fahrzeugen die Vorderachse entlastet und die Traktion verschlechtert bzw. bei Anhängern die Stützlast beeinflusst wird. Leichtes Gepäck darf gerne auch weiter oben, beispielsweise in Hochschränken, verstaut werden. Noch weiter oben, nämlich beim Dachgepäck muss unbedingt auf sichere Befestigung und die neue Fahrzeughöhe geachtet werden.

Feeling fürs Fahren
Wegen des hohen Schwerpunktes sollte man lieber etwas langsamer in die Kurven gehen und grundsätzlich weiche Spur- und Richtungswechsel vornehmen, um Instabilitäten, Wank- oder gar Kippneigungen zu unterdrücken. Mehr noch als beim Pkw ist auf Seitenwind zu achten – vor allem auf Brücken und beim Überholen von Lkw, da unerwartet einsetzende Seitenwinde Caravans und Reisemobile stärker versetzen. Also stets auf solche Rüttler gefasst sein und wenn nötig gegenlenken. Bis das richtige Fahrverhalten „in Fleisch und Blut“ übergeht, sind einige Erfahrungen und Übungen nötig. Hierzu bieten neben den Automobilclubs auch die Caravan- und Reisemobilhersteller regelmäßig Fahrsicherheitstrainings an.

Aufs Tempo achten
Moderne Caravan-Kombinationen dürfen auf Autobahnen und Schnellstraßen mit getrennten Fahrbahnen mit 100 km/h unterwegs sein. Um in den Tempo-100-Genuss zu kommen, sind auch alte Caravans der Baujahre vor 1990 entsprechend nachrüstbar. Mit amtlich anerkannter Bestätigung – beispielsweise von der GTÜ – gibt es dann von der Straßenverkehrsbehörde eine offizielle Bescheinigung, die nur für den betreffenden Anhänger gilt und mit den Kfz-Papieren mitzuführen ist – ebenso wie eine Tempo-100-Plakette, die am Heck des Caravans angebracht werden muss.

Reisemobile bis 3,5 t dürfen außerorts 100 km/h fahren, auf Autobahnen lautet die Richtgeschwindigkeit 130 km/h. Reisemobile über 3,5 t sind außerorts auf Tempo 80 und auf Autobahnen auf Tempo 100 beschränkt.

Der komplette GTÜ Ratgeber kann auch als Broschüre bestellt werden oder hier als kostenlose PDF-Datei heruntergeladen werden:
http://www.gtue.de/sixcms/media.php/374/caravan-ratgeber_2011-07.pdf

Foto/Text: GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung

Montag, 4. Juni 2012

Nistkasten Vogelvilla "Camping"


Zwei "niedliche" Produkte für den Camping- und Gartenfreund werden derzeit von "Garten-Geschenke" angeboten. Der Nistkasten bzw. das Vogelhaus bestehen aus Holz und sind aufwendig in Handarbeit bemalt und verziert. Das Dach ist aus Blech.

An der Rückseite befindet sich eine Tür (13 cm x 6 cm) zum Öffnen.

Maße:
Höhe ca. 18 cm; Breite ca. 23 cm; Tiefe ca. 13 cm
Höhe ca. 16 cm; Breite ca. 21 cm; Tiefe ca. 10 cm

Die Preise liegen aktuell bei 13,50 EUR bzw. 12,04 EUR.


Die Nistkästen sind ein schöner Blickfang in jedem Garten und eignen sich auch hervorragend als Geschenk

Freitag, 1. Juni 2012

Ratgeber: Caravan oder Reisemobil mieten

Campingurlaub ist in. Immer mehr Deutsche fahren mit einem Reisemobil oder Wohnwagen in die Ferien. Kaum eine andere Urlaubsart bietet so viel Freiheit, Flexibilität und Selbstbestimmung. Wer diese Art des Reisens mal ausprobieren möchte, muss nicht direkt ein mobiles Heim kaufen. Bei zahlreichen Fachhändlern gibt es Caravans und Wohnmobile auch zur Miete.


Der Preis für die Anmietung eines Caravans oder Reisemobils ist, abgesehen von Größe und Ausstattung, auch von der jeweiligen Saison abhängig. Urlauber ohne schulpflichtige Kinder können mit einer Anmietung außerhalb der Schulferien nach Angaben von Intercaravaning, Europas größte Fachhandelskette für Caravaning, bares Geld sparen. Die Preise gelten pro Tag, wobei die Mindestmietdauer in der Regel eine Woche beträgt. Hinzu kommt eine Servicepauschale für die Bereitstellung des Fahrzeugs sowie einer Gasflasche. Wichtig ist, dass sich Urlauber über eine eventuelle Kilometerbeschränkung informieren. Reichen die Freikilometer für die Urlaubsfahrt? Wer eher eine Rundreise und die ganz große Fahrt plant, sollte sich für ein Fahrzeug ohne Kilometerbeschränkung entscheiden. Zusätzlich zur Mietgebühr müssen Urlauber für das mobile Heim eine Kaution entrichten.

In der Regel ist eine Vollkaskoversicherung bereits im Mietpreis enthalten. Sie geht mit einer Selbstbeteiligung einher, die meistens genau der Höhe der Kaution entspricht. Im Schadensfall wird die Selbstbeteiligung dann mit der Kaution verrechnet. Besonders unerfahrene Caravaner und Reismobilisten sollten daher eventuell über eine Zusatzversicherung nachdenken, die den Eigenanteil senkt, rät Intercaravaning. Wie auch bei anderen Urlaubsformen sollten Reisende zudem prüfen, ob eine Reiserücktritts- oder zumindest eine Auslandskrankenversicherung für sie sinnvoll ist.

Personen, die einen Führerschein Klasse 3 vor 1999 erworben haben, dürfen nahezu jeden Caravan ziehen, beziehungsweise jedes Reisemobil lenken. Wohnmobile mit bis zu 7,5 Tonnen und Anhängerkombinationen von bis zu 18,75 Tonnen sind für sie kein Problem. Doch Vorsicht: Eine Berechtigung ersetzt nicht die Praxis.

Anders sieht es bei allen aus, die einen Führerschein der Klasse B nach 1999 gemacht haben. Hier gibt es eine Beschränkung der Gesamtmasse auf 3,5 Tonnen. Zahlreiche komfortable und großzügig ausgestattete Reisemobile, dürfen jedoch bereits mit einem Führerschein der Klasse B gefahren werden.


Sowohl für die Übergabe als auch die Rückgabe des Mietmobils sollten sich Camper ausreichend Zeit nehmen. Am besten bei Tageslicht das Fahrzeug gründlich von Innen und Außen prüfen. Sollten Schäden am Fahrzeug festgestellt werden, ist es wichtig, dass diese ins Übergabeprotokoll aufgenommen werden. Ein guter Fachhändler wird sich immer ausreichend Zeit für Besichtigung, Erklärungen und eine ausführliche Einweisung nehmen. Neben Tipps zum Fahrzeugl erhalten Urlauber aber auch wichtige Informationen, etwa zu Geschwindigkeitsbegrenzungen, Warntafeln beispielsweise für Fahrradträger und vieles mehr. Mieter sollten auch die Vollständigkeit und Dokumentation des Zubehörs und Inventars prüfen.

Für Geschirr, Bettwäsche und Handtücher müssen Reisende in den meisten Fällen selbst sorgen. Bei der Rückgabe ist es wichtig, die Mietkonditionen zu beachten. In den meisten Fällen muss der Innenraum vom Mieter gereinigt werden. Urlauber sollten besonders an die Leerung und Reinigung der Toilettencassette denken. Bei Vergessen wird die Reinigung nachträglich in Rechnung gestellt.

Geht die Fahrt in südliche Gefilde, sollten Reisemobilisten oder Caravaner auch auf eine Klimaanlage achten. Eine Klimaanlage in der Fahrgastzelle eines Wohnmobils bedeutet nicht automatisch, dass auch der Wohnraum klimatisiert ist. Besonders, da diese nur bei laufendem Motor ihre Arbeit verrichtet.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Intercaravaning
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/jri)