Freitag, 26. Oktober 2012

Winter und mobiles Reisen

Camping bei Minusgraden und Schnee! Für viele keine verlockende Vorstellung, schließlich ist mobiles Reisen in den Köpfen nach wie vor das klassische Sommervergnügen. Doch gerade in den letzten Jahren zeichnet sich ein neuer Trend ab. Immer mehr Campingplätze investieren in den wintertauglichen Ausbau ihres Angebots und die Caravans und Reisemobile selbst sind eh schon längst wintertauglich - beim Marktführer HYMER seit 1978 mit der Einführung einer patentierten Aufbauform.

HYMER StarLine im Winter

Bad Waldsee - „Der Wintertourismus ist für uns ein wichtiges Thema“, so Marc Pfeifhofer vom CaravanPark Sexten in den Dolomiten „waren es bisher in erster Linie die Skifahrer, kommen in letzter Zeit vermehrt auch Winterwanderer zu uns nach Südtirol.“ Eine schöne Landschaft mit gut geräumten Wegen und die direkte Anbindung an ein Skigebiet seien für eine starke Wintersaison zwar wichtig, aber das Angebot auf dem Platz selbst müsse ebenfalls passen, ergänzt Klaus Brandl vom Aktiv- und Familienresort Tiroler Zugspitze in Ehrwald „Wir haben gerade in ein komplett neues Bäderhaus und neue Stellplätze mit ganz viel Raum für den Urlaubstraum investiert.“ Sowohl in Ehrwald als auch in Sexten warten mehrere Saunen und eine Wasserwelt auf die Gäste, ein entsprechendes Restaurantangebot rundet den Winterurlaub im Caravan oder Reisemobil ab.

Bäderhaus Tiroler Zugspitze
Ähnlich hohe Erwartungen haben die Fans des Wintercampings aber auch an ihre Fahrzeuge. „Wenn draußen Minusgrade herrschen und meterhoch Schnee liegt, müssen unsere Modelle schon ganz schöne Herausforderungen meistern“, erklärt Wolfgang Narr, bei HYMER für Installationen und Wärmetechnik zuständig „1978 hat Erwin Hymer den sogenannten PUAL-Aufbau entwickelt und patentieren lassen, eine ganz besondere Art der Dämmung, die die Eigenschaft einer 80 Zentimeter starken Ziegelwand hat. Zusätzlich wird jede neue Baureihe vor der Serienfertigung auf Herz und Nieren getestet.“ Dafür frieren die Ingenieure in der Kältekammer die Testmodelle mit offenen Türen und Fenstern bei minus 15°C quasi ein. Zur Normerfüllung muss ein HYMER-Fahrzeug bei dieser Außentemperatur innerhalb von 4 Stunden durch Gas- und Strombeheizung wieder eine Innentemperatur von +20°C erreichen. „Den Temperaturunterschied von 35°C bewältigen unsere Modelle ohne Probleme und sogar weit unter der vorgeschriebenen Zeit.“ Im jüngsten Versuch meisterte der HYMER Tramp 674 aus dem Modelljahr 2012 beispielsweise den Test in nur 2 Stunden und 40 Minuten.

Sauna im Caravanpark Sexten
Winter und Camping schließen sich also in keinster Weise aus, kalte Füße muss keiner befürchten. Und auch aus finanzieller Sicht ist es eine echte Alternative. „Die Kosten für einen Stellplatz sind im Vergleich zum Skihotel wesentlich geringer. Zwei Personen zahlen bei uns beispielsweise für den Comfortplatz De Luxe inkl. Vitalwelt nur rund 50 Euro“, rechnet Klaus Brandl vor. Dass man darüber hinaus in den eigenen vier Wänden nächtigt, kocht und entspannt ist ein weiteres Plus.

Text/Fotos: Hymer

Freitag, 19. Oktober 2012

Caravan Trends 2013: leichter, luxuriöser, kompakter

Der Suisse Caravan Salon in Bern zeigt die Wohnmobil- und Wohnwagen-Trends 2013. Insgesamt werden an der grössten nationalen Messe für Camping und Caravaning über 1000 neue Fahrzeuge ausgestellt. 

Die drei wichtigsten Trends für 2013 im Bereich der mobilen Fahrzeuge lauten: leichter, luxuriöser und kompakter. Ein weiterer Trend ist Camping und Caravaning für Familien. Rund 300 Aussteller zeigen Ende Oktober in Bern die neuesten Produkte und Entwicklungen der Caravaningindustrie.


Bequemes Reisen im luxuriösen Wohnmobil
Dank verschiedenen Anpassungen im Leichtbau können immer mehr Wohnmobile mit dem normalen Fahrausweis gefahren werden. Das mobile Reisen wird so immer bequemer – und die Fahrzeuge bieten auch mehr Platz, beispielsweise für Familien. Die Top-Wohnmobile sind jedoch nach wie vor in der Klasse über 3,5 Tonnen angesiedelt. Grund dafür sind hochwertige Materialien wie massive Hölzer, die für die Ausstattung verwendet werden. Wenn sogar ein Kleinwagen im Wohnmobil mitfährt, ist klar, dass Luxus und höchster Komfort in den Bereich von über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht fallen. Die Gewichtsgrenze ist bei diesen Fahrzeugen ebenso nach oben offen wie die Preise. „Wir zeigen am Suisse Caravan Salon aber nicht nur luxuriöse Wohnmobile, sondern Fahrzeuge für die unterschiedlichsten Bedürfnisse“, sagt Rolf Krähenbühl, Messeleiter des Suisse Caravan Salon. So werden beispielsweise auch saharataugliche Offroad-Wohnmobile oder Autodachzelte zu sehen sein.

Vom einfachen Gefährt zum Design-Wohnwagen
Auch bei den Wohnwagen sind Gewicht, Luxus und Design die dominierenden Themen der Saison 2013. Die Tendenz zu immer kleineren und sparsameren Personenwagen veranlasst die Branche dazu, gewichtsoptimierte Wohnwagen zu schaffen. So gibt es auch für beschränkte Budgets passende Angebote. Die Mittelklasse hingegen steht im Zeichen von Luxus und Komfort. Das Innendesign dieser Fahrzeuge lehnt sich immer mehr an den Ausbau exklusiver Yachten an. In der Luxusklasse machen geschwungene Aussenformen deutlich, dass moderne Wohnwagen sich je länger je mehr am modernen Design der Personenwagen messen – und nichts mehr mit den zusammengezimmerten Fahrzeugen der Vergangenheit gemein haben.

Camping bei Familien im Trend
Dass Camping besonders bei Familien mit Kindern im Trend ist, haben auch viele Campingplätze gemerkt und sich speziell auf diese Bedürfnisse eingestellt. So gibt’s an zahlreichen Orten Spiel- und Sportmöglichkeiten, Animationsprogramme und sogar Streichelzoos für die jüngsten Gäste. Damit die Kinder auch am Suisse Caravan Salon auf ihre Kosten kommen, wird die Halle 1.0 erstmals komplett in ein Kinderparadies verwandelt – mit Märchen- und Bastelecke, Spielen und vielem mehr. Im Rahmen der Sonderschau „Tourismus“ sind zudem verschiedene Campingplätze und Ferienregionen vor Ort und auf der Showbühne sorgen Reiseberichte aus Südengland, Afrika und Deutschland für Ferienstimmung.

Der Suisse Caravan Salon auf einen Blick
Der Suisse Caravan Salon in Bern präsentiert sich vom 25. bis zum 29. Oktober 2012 bereits zum 45. Mal als Treffpunkt der nationalen Caravaning-Branche. Vom Zeltklappanhänger über den Wohnwagen bis hin zum luxuriösen Reisemobil findet sich in Bern die schweizweit grösste Auswahl an mobilen Fahrzeugen und hochwertigem Zubehör.

Messe:    Suisse Caravan Salon
Veranstaltungsort:     Messegelände BERNEXPO AG, Bern
Messedauer:     Donnerstag, 25. bis Montag, 29. Oktober 2012
Öffnungszeiten:     9.30 bis 18.00 Uhr; Freitag bis 20.00 Uhr
Website:    www.suissecaravansalon.ch   



Text/Foto: Suisse Caravan Salon

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Flüssiggas-Heizung im Caravan

50 Jahren mobiler Wärmekomfort in Caravan und Wohnmobil. Als in den deutschen Wirtschaftswunderjahren der Urlaub im Wohnwagen immer populärer wurde, wuchs auch der Wunsch nach einer Beheizung des fahrbaren Domizils. Echte Caravan-Fans wollten schließlich nicht nur im Sommer, sondern möglichst zu jeder Jahreszeit die Reise-Freiheit auf Rädern genießen können.

Bis zur komfortablen Wärme- und Warmwasserversorgung heutiger Wohnmobile war es zwar noch ein weiter Weg, aber die wichtigste Weichenstellung erfolgte bereits vor genau 50 Jahren: 1962 kam die erste „offiziell anerkannte Wohnwagenheizung“ in den Handel. Die Anerkennung bezog sich darauf, dass diese Entwicklung den strengsten Sicherheitsanforderungen gerecht wurde, und als Energie wurde das leicht zu transportierende Flüssiggas genutzt. Nun gab es endlich die Möglichkeit, Wärme-Reserven für jede Menge Urlaub in kleinen, handlichen Gasflaschen mit sich zu führen – ein Prinzip, das sich schon beim Camping-Kocher im Zelturlaub bewährt hatte. Und weil in den Urlaubsländern schnell ein Befüllservice bzw. ein Rücknahme- und Austauschsystem für leere Gasflaschen entstand, wurde das schadstoffarme Flüssiggas zur unangefochtenen Reise-Energie Nummer eins. Dies ist bis heute so geblieben, nur die Wärmeversorgung in Caravans und Reisemobilen hat inzwischen einen technischen Stand erreicht, der vor 50 Jahren unvorstellbar war. Flüssiggasanlagen dienen mittlerweile als Hightech-Zentrale für bedarfsgerechtes Heizen zu jedem Zeitpunkt, für Warmwasserkomfort unter der bordeigenen Dusche, für Licht ohne Steckdosen sowie für eine Küchentechnik, die vielfach der eines gehobenen Urlaubsappartements in nichts nachsteht. Gasherde mit mehreren Kochstellen sowie hochwertige Backöfen erlauben kulinarische Genüsse auch an Standorten weitab von jedem Restaurant. Und weil leistungsstarke Absorberkühlschränke ebenfalls mit Flüssiggas betrieben werden können, ist sogar die Kühlung der Lebensmittel gesichert. Dies gilt nicht nur an den jeweiligen Etappen und Reisezielen, sondern auch während der Fahrt. Kein Wunder also, dass Caravaning nach wie vor im Trend liegt und dass Fahrzeuge mit flüssiggasbetriebener Wärmeerzeugung immer häufiger auch fürs Wintercamping eingesetzt werden.

Text/Grafik: Supress

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Tipp: Ankauf von Wohnmobilen und Wohnwagen

Möchte man sein Wohnmobil oder seinen Wohnwagen verkaufen, finden sich im Internet viele Ankäufern, die einem das Campingfahrzeug abnehmen wollen. Einfach nur nach dem Preis zu gehen, rächt sich aber, wie die Erfahrung zeigt, meist im Nachhinein oder sogar schon während der Abwicklung. Erweitert man das Preiskriterium also um kostenlose Zusatzleistungen im Sinne der Kundenzufriedenheit, fällt eine beträchtliche Zahl an Ankäufern schon weg. Besonderes Augenmerk sollte man hier auf ein lange bestehendes und seriöses Unternehmen richten. Standardmäßig freut sich beim Wohnmobilverkauf der Ankäufer über ein gutes Geschäft und man selbst muss eine aufwändige Reise mit allerlei Verwaltungsaufwand und Arbeit zurücklegen. Da muss man z.B. für Preisverhandlungen zum Händler fahren, die eigene Rückfahrt kläre, das Wohnmobil beim Verkehrsamt abmelden, auf sein Geld warten und vieles mehr.


Wirklich vorbildlich sind Wohnmobilankäufer, die einem möglichst viel Aufwand abnehmen, sei es durch klar strukturierte Abläufe, verbindliche Aussagen oder einfach durch einen kostenlosen Service. Als Beispiel ist da die Abmeldung beim Verkehrsamt zu nennen, die einen selber viel Zeit kostet. Wohnmobilankäufer mit umfassenden Serviceleistungen übernehmen diese Aufgabe für den Verkäufer und im Idealfall ohne Aufpreis.

Bekannt für seine kostenlosen Zusatzleistungen ist “Ankauf Wohnwagen und Wohnmobile” ( http://www.ankauf-wohnwagen.de ) von Michael Wittorff. Dort gibt es faire Konditionen und freundliche, kompetente Mitarbeiter, die sich auf jeden Kunden individuell einstellen. Bereits seit 1998 wird der Ankauf betrieben, seit 2007 unter dieser Internetadresse.

Bei “Ankauf Wohnwagen und Wohnmobile” fordert man nicht, man bietet. Die Mitarbeiter kommen direkt zu einem nach Hause oder z.B. zum Stellplatz des Wohnmobils und treffen verbindliche Aussagen zum Ablauf des Ankaufs. Auf der Website wird die Möglichkeit geboten, selbst zu entscheiden, auf welche Weise man kontaktiert werden möchte und was für Angaben man über das Internet preisgeben will. Falls man direkt ausführlichere Angaben machen möchte, findet sich auch dafür ein entsprechendes Formular.